Vakuumgussfertigung



Mittels diesem Verfahren werden formgebundenen Bauteile, dessen Stückzahlen zu gering für andere Serienherstellungsprozesse sind, hergestellt. Das Verfahren ist vergleichbar mit dem des Spritzgussverfahrens, mit dem enormen Unterschied, dass die Werkzeuge für einen Bruchteil von Kosten und Zeit hergestellt werden können, somit aber auch die Produktion der Bauteile nicht hoch automatisiert ist. Vor dem Formenbau ist zunächst die Herstellung eines Urmodells erforderlich, welches bei MFD als Dauermodelleinrichtung zur Reduzierung von Folgekosten bei der Erstellung weiterer Silikonformen verwendet werden kann.

Überwiegend werden per Vakuumguss Funktionsbauteile, Gehäuse und Sonderbauteile hergestellt.

Dank der Weiterentwicklung der Materialien können viele thermoplastische Kunststoffe wie ABS, PC, PP oder PA simuliert werden, wobei die Farbgebung frei nach RAL-Farbtabelle zur Verfügung steht.  Selbst elastische Bauteile (ähnlich wie TPE, EPDM, NBR) oder Bauteile aus Silikon können realisiert werden. Die gefertigten Bauteile sind mit thermoplastischen Bauteilen aus dem Spritzgussverfahren vergleichbar und können ebenso dauerhaft belastet und eingesetzt werden.

 

Zur Bauteilüberprüfung können die Urmodelle vor Erstellung der Silikonform bei MFD begutachtet werden. Je nach Komplexität der Artikel können bis zu 50 Bauteile je Form produziert werden.

Bei höherem Mengenbedarf, werden die Werkzeuge durch MFD höherwertiger konzipiert.